Jul
25
Kategorie: Kenia

Kenia ist ein Staat in Ostafrika. Er hat Grenzen zu Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und dem Sudan. Die östliche Küste am Indischen Ozean hat eine Länge von mehr als 400 km. Ihr sind einige Korallenriffe vorgelagert, die in Meeresparks geschützt werden.
Die Landschaft ist geprägt von großen Trockensavannen und dem zentralen Hochland, dem Mount Kenia Massiv, das Höhen bis 5199 m erreicht. Der wichtigste Berg ist der Mount Kenia, der für die Bewohner des Landes eine große Bedeutung als mystisches Symbol hat. Er ist Teil des “Mount Kenia Nationalparks”, der seit 1997 zum Weltnaturerbe der Menschheit gehört. Neben einigen Flüssen hat Kenia mehrere große Seen, wie den Victoriasee im Westen, deren Fläche mit Uganda und Tansania geteilt wird, den Rudolfsee im Norden oder auch den Sodasee Nakuru, an dem fast 2 Millionen Flamingos leben. Der See und seine Umgebung gehören zum “Lake Nakuru Nationalpark“.
Das Klima Kenias ist dreigeteilt. Während an den Küsten ganzjährig warme Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit um 75% vorherrschen, können sich im Hochland in den Monaten der Regenzeit, die sich von April bis Oktober zieht, die Tiefsttemperaturen um 10°C bewegen. Im afrikanischen Sommer liegen die Temperaturen dort um 25°C. Die nördlichen Gebiete sind sehr trocken und die Temperaturen können in Hitzeperioden durchaus bis 45°C erreichen.
In Kenia leben etwa 36.7 Millionen Menschen aus 40 verschiedenen Kulturen. Das Staatsgebiet ist in 7 Provinzen und den Hauptstadtbereich aufgeteilt.
Die Amtssprachen sind Englisch und Kisuaheli, aber jeder Kulturkreis pflegt neben eigener Traditionen auch seine Stammessprache.
In der Hauptstadt Nairobi, die im Landesinneren liegt, leben rund 2.75 Millionen Menschen. Die größte Stadt des Landes ist das wirtschaftliche, kulturelle und Finanzzentrum Kenias. Neben den Einrichtungen der Regierung sind in Nairobi auch Büros von internationalen Organisationen und die wichtigsten Museen angesiedelt.
In der zweitgrößten Stadt, Mombasa, befindet sich neben dem wichtigsten Seehafen auch einer der drei internationalen Flughäfen des Landes.
Die Städte Kenias sind durch ein Netz von Inlandsflügen und von –zum Teil sanierungsbedürftigen– Straßen verbunden.
Die Wirtschaft des Staates stützt sich auf die Landwirtschaft, den Export von Kaffee, Tee und Blumen sowie den Tourismus. Bodenschätze sind nicht relevant.
Die landschaftliche Schönheit des afrikanischen Staates, die großen Tierbestände in den 60 Nationalparks und die kilometerlangen Sandstrände an der Küste sind die Gründe für Reisende aus aller Welt, nach Kenia zu kommen.
Die größten und bekanntesten Nationalparks sind der zweigeteilte „Tsavo“ und die Savannen der Massai Mara, eine Erweiterung des Serengeti im benachbarten Tansania, in der riesige Herden von Antilopen und Zebras leben.
Während Individualtouristen, besonders Bergsteiger und Naturfreunde, oft das Zentrum des Landes bereisen, sind viele massentouristische Einrichtungen im Süden angesiedelt, so dass eine Safari bequem mit einem anschließenden Badeurlaub verbunden werden kann.

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