Die Nebelschwaden sind schon angekommen. Und auch, wenn der November wieder mal der wärmste seit Langem war und ein Winter heute schon nicht mehr das ist, was er mal vor 10 Jahren war (wann hatten wir zum letzten mal weiße Weihnachten?), kommt er dann im Januar Februar doch für kurze Zeit. Und das bringt meistens davor Nebel, Wind und Regen bevor es dann in richtigen Schnee, Frost und Kälte umschlägt. Dann ist da auch noch die Dunkelheit, die um fünf Uhr nachmittags beginnt und manchmal anhält, bis man um 9 Uhr im Büro sitzt. So wie einige Leute im Winter Schneemann bauen, gemütlich beisammen sitzen, Plätzchen essen und Ski fahren sehen, mögen andere den lieben Winter überhaupt nicht. Ich gehöre auch dazu. Glücklicherweise gibt es heute in unserer globalisierten Welt für (fast alles außer dem Klimawandel) eine Lösung.
Eeeeeh, ab in den Süüüdeään
Wer kennt dieses gute Laune Lied von Buddy nicht? Nun, bei mir war der Name im Winter Programm und ich habe beschlossen, einige Städtetrips und Aufenthalte in Ferienwohnungen entlang des Mittelmeers in die Winterzeit zu legen. Also Start- und Endpunkt festgelegt und mir ein paar private Unterkünfte in Nizza angeguckt. Man sagt ja, dass dann das Wetter nicht so toll sein soll, vor allem im Oktober, da dass der regnerischste Monat ist. Aber da das bei uns auch noch nicht wirklich Winter ist, zähle ich ihn noch nicht dazu. Meine Reise begann in der zweiten Novemberwoche. Die Temperaturen waren über die fünf Tage meines Aufenthaltes immer über 10 Grad Celsius, was natürlich kein Bikini-Wetter ist, aber es ist auch nicht kalt, wenn man mit Pulli und Jacke draußen rumläuft. Vor Allem, da durch die Nähe zum Meer die Luft nicht so trocken ist und es kaum windet. Also klimatisch schon mal wesentlich angenehmer, als im kalten, kontinentalen Deutschland. Und ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass man sich die Stadt nicht mit so arg vielen anderen Touris teilen muss.
¡Viva España! auch im Winter?
Jeder, der in Europa ein bisschen rumgekommen ist, kennt wahrscheinlich Barcelona – im Sommer. Ich war auch schon einmal dort und wollte jetzt einen direkten Vergleich. Barcelona war nochmal eine Ecke wärmer als Nizza, hier bewegen sich die Temperaturen gegen Ende November noch durchschnittlich grob um die 15 Grad Celsius. Aber inzwischen hat es sich schon rumgesprochen, dass Barcelona im Winter keine so blöde Idee ist. Man kann sich einfach ein Apartment oder ein Zimmer im Zentrum suchen, beispielsweise über Plattformen wie wimdu.de und dann günstig die letzten Sonnenstrahlen diesen Jahres zu genießen. Man muss bei Attraktionen nicht so lange anstehen, wenn man auf den Berg der Stadt klettern möchte, kann man das tun ohne groß ins Schwitzen zu kommen und wenn man es (so wie ich, hihihihi) richtig timet, kann man beim Shoppen (in Barcelona!!) auch noch ein paar vor-Weihnachtsrabatte mitnehmen. Also meine Damen und Herren, probiert den Winter mal „Italian Style“!