Jul
23
Kategorie: Indien

Indien ist ein großes asiatische Land mit 1.129.866.000 Einwohnern und der Hauptstadt Neu-Delhi. Die Nordgrenze Indiens bildet der Himalaya, welches gleichzeitig das höchste Gebirge der Welt ist. Das höchste Gebirge Indiens ist der Kanchenjunga im Westen des Landes, nahe der Grenze zu Nepal, mit 8.598 m. Der tiefste Punkt des Landes liegt 2 m unter dem Meeresspiegel und ist die Kuttanad-Senke. Im Süden begrenzt der Indische Ozean den Staat. Seinen Namen verdankt Indien dem in Tibet entspringenden Fluss Indus.

Indien ist heute von der Bevölkerungszahl her das zweitgrößte Land der Welt. Flächenmäßig ist Indien mit 3.287.590 km² das siebtgrößte Land der Erde, in Ost-West-Richtung ergibt sich eine Breite von 3.000 km, nord-südlich eine Länge von 3.200 km. Der längste und wichtigste Fluss des Landes ist der Ganges, dem Himalayagebirge entspringend. Indien ist ein Land der extremen Wettersituationen. Große Naturkatastrophen, besonders Überschwemmungen, gehören zum Leben in Indien leider dazu. Diese Überschwemmungen bedingen sich im Sommermonsun und den dazu gehörenden ergiebigen Niederschlägen. Außerhalb des Monsun wird das Land dann wieder von Dürren heimgesucht. Auch Zyklone und sich daraus ergebende Flutkatastrophen an der Ostküste forderten in der Vergangenheit in regelmäßigen Abständen ihren Tribut.

Im nördlichen Indien und Zentralindien - mit Ausnahme der Bergregionen - herrscht subtropisches Kontinentalklima. Der Süden und die Küstengebiete werden von maritimem tropischem Klima dominiert. Daraus ergeben sich im nördlichen Bereich Temperaturunterschiede über das Jahr von 10 bis 15 Grad im Dezember und Januar bis hin zu 40 bis 50 Grad zwischen April und Juni, der somit heißesten Zeit des Jahres in dieser Gegend. Der Süden hat hingegen konstante, heiße Temperaturen über das gesamte Jahr zu verzeichnen. Die Niederschläge zu dieser Zeit sind heftig und ergiebig. Die Wintermonsunwinde zwischen Oktober und April bringen kaum Niederschläge mit sich. Die Hauptniederschlagsmenge ergibt sich durch den Sommermonsun mit 80 bis 90% der gesamten Jahresniederschlagsmenge. Die starken Regenfälle ergeben sich aus dem Indischen Monsun, der Sommermonsun setzt im Juni ein und reicht bis teilweise in den Oktober hinein.

Aufgrund der unterschiedlichen klimatischen Bedingungen in Indien ergibt sich auch eine entsprechend vielfältige Vegetation über das Land verteilt. Beginnend mit Gebirgsvegetation im Bereich des Himalaya reicht die Vielfalt Richtung Süden bis zu tropischer Vegetation und Regenwäldern. Eben aus dieser klimatischen und landschaftlichen Vielfalt ergibt sich auch eine entsprechende Artenvielfalt in der Tierwelt. 350 Säugetier-, 1.200 Vogel-, 400 Reptilien- und 200 Amphibienarten sind nach Schätzungen in Indien beheimatet. Hierbei ist der indische Elefant das größte Säugetier, der zusammen mit dem Königstiger zu den bekanntesten Tierarten des Landes gehört. Der sehr seltene Schneeleopard ist im Himalaya beheimatet. Rhesusaffen gelten in Indien neben den Kühen als heilig, dürfen also vom Menschen in keiner Weise belästigt werden. Dies führt zu einer Ausbreitung der Art, die sich bis in die Städte hinein ausdehnt.

Indien ist ein sehens- und erlebenswertes Land voller Gegensätze und kultureller Erlebnisse.

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