Dez
16
Kategorie: Asien

Trekking im HimalayaDer Himalaya, die höchste Gebirgsregion unseres Planeten oberhalb der Wasseroberfläche, ist vor allem für erfahrene Bergwanderer eine echte Herausforderung, denn die Anforderungen, die durch das Klima und die Bodenbeschaffenheiten gestellt werden, erfordern großes Können und wirklich gute Ausdauer. Ob Trekkingtouren durch dichte Waldgebiete bis auf die Höhe der vergletscherten Hochtäler im tibetischen Grenzgebiet oder Routen zu den berühmten Gipfeln wie dem Lhotse und dem alles überragenden Mount Everest wird alles angeboten. Wer sich für Trekkingtouren im Himalaya interessiert, den erwarten nicht nur grandiose Ausblicke auf eine zauberhaft anmutende Bergwelt, sondern auch viele kulturelle und religiöse Höhepunkte und Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise altehrwürdige Tempelanlagen oder hochgelegene Klöster, da die Himalaya-Region durchwirkt ist von uralten, religiösen Traditionen. Die meisten Routen führen über sehr alte Handelswege, die einen guten Einblick geben, wie beschwerlich der Transport von Waren in früheren Zeiten war und auch heute unter Umständen noch ist.

Die meisten Anbieter von Trekking im Himalaya starten ihre Touren von Kathmandu aus, der Hauptstadt der Region. Für Einsteiger lohnen sich vor allem Trekkingtouren , die einen geringen Schwierigkeitsgrad haben. Die meisten Trekkingtouren bewegen sich dabei auf etwas über 3000 m Höhe, was die notwendigen Anforderungen an die Gesundheit der einzelnen Teilnehmer deutlich macht. Für erfahrene Trekking-Fans gibt es aber auch anspruchsvollere und auch anstrengende Touren bis auf den Kala Pattar und den Lobuche, wo man in 5.620 m bzw. 4.940 m Höhe die absolut grandiose Aussicht auf die restlichen Giganten des Himalaya genießen kann. Trekking im Himalaya kann man sowohl im Sommer, als auch in den Wintermonaten ausüben. Je nach Jahreszeit, werden an Mensch und Rucksack ganz unterschiedliche Ansprüche gestellt. Je nach eigenen Wünschen werden Trekkingtouren angeboten, bei denen die Trekker in Hotels oder Lodges untergebracht werden und sich voll und ganz auf die Route konzentrieren können. Es gibt allerdings auch Veranstaltungen, bei denen selbst gekocht und Zelte aufgebaut werden müssen. Diese Touren sind besonders beliebt, da sie eine unmittelbare Nähe zur Natur garantieren und eine Erfahrung von Freiheit zulassen, die in einem Hotel mit Rundumversorgung nicht möglich wäre.

Wer eine Trekkingtour im Himalaya plant, sollte bereits etwas Erfahrung im Bereich des Bergsteigens oder Bergwanderns mitbringen und vor allem die gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllen, welche die extreme Höhe erfordert. Denn in der Höhe ist weniger Sauerstoff vorhanden, was die Lunge und das gesamte Herz-Kreislauf-System sehr stark beansprucht. Wer in dieser Umgebung nicht gesund ist, wird schnell Probleme bekommen. Es ist daher ratsam, sich vor einer solchen Tour vom Arzt gründlich und umfassend durchchecken zu lassen. Außerdem sollte man vor einer solch anstrengenden Tour durch das Himalaya-Gebirge die Ausdauer und die Kraft trainieren, damit nicht bereits vor dem ersten kleinen Gipfel die Puste ausgeht.
Aufgrund der oft extremen, klimatischen Verhältnisse im Himalaya sollte jeder Teilnehmer einer solchen Trekkingtour über das unbedingt notwendige Equipment verfügen. Schuhe, Kleidung, Schlafsack und Zelt müssen für große Kälte ausgelegt sein, damit man nicht erfriert. Hierfür sollte man sich in einem Fachgeschäft für Trekking-Artikel beraten lassen, damit man die richtigen Sachen dabei hat und auch weiss, worauf es beim Trekking im Himalaya ankommt.

Foto: Jörg Jahn - Fotolia.com

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