Australien, oder “Down under” wie es die Bewohner häufig nennen, ist der sechstgrößte Staat auf der Welt. In seinem fast 7,7 Millionen Quadratkilometer großen Territorium findet man in mehreren völlig verschiedenen Klimazonen total unterschiedliche Landschaftsformen.
Während in Ostaustralien ein subtropisches, teilweise tropisches Klima mit ganzjährig hohen Temperaturen vorherrscht, ist es im Süden gemäßigter.
Dort ist das Klima in etwa mit dem Klima in Südeuropa vergleichbar. In höheren Lagen, vor allem in den sog. Australischen Alpen, fällt im Winter sogar Schnee, so dass dort sogar Wintersport möglich ist. Der Süden des Landes ist deshalb am dichtesten besiedelt. Dort befinden sich die größten Städte des Landes. Im Westen Australiens ist das Klima subtropisch wie im Osten.
Der Norden besitzt ein Klima rein tropischer Natur.
Im zentralen Inneren herrscht reines Wüstenklima, welches sich durch extreme Trockenheit und sehr niedrigen Niederschlagsmengen auszeichnet. In manchen Gebieten regnet es oft Jahre nicht. Dort liegen einige Sandwüsten, wie zum Beispiel die Simpsonwüste.
Die Fauna Australiens beherbergt Tierarten, wie sie nur in Australien vorkommen.
Dies sind zum Beispiel Beuteltiere, das Känguru, der Tasmanische Beutelteufel, der Wombat oder der ebenfalls bekannte Koala. Einzigartig an der australischen Tierwelt sind auch eierlegende Säugetiere. Berühmte Vertreter dieser Gattung sind der Ameisenigel und das Schnabeltier. Neben zahlreichen anderen teils urtümlichen Tieren, ist die Vogelwelt Australiens erwähnenswert. Viele Papageienarten haben sind auf diesem Kontinent beheimatet. So unter anderem die als Stubenvögel sehr beliebten Wellensittiche oder Kakadus.
Außerdem ist das an der Nordostküste liegende Great Barrier Reef ein ökologisches Kleinod. Es ist das größte Korallenriff der Erde und Lebensraum für viele bedrohte Meerestierarten.
Die Pflanzenwelt Australiens ist ebenfalls einzigartig. Typisch sind Akazien- oder Eukalyptusbäume. Diese widerstandsfähigen Bäume sind überall, selbst im heißtrockenen Landesinneren zu finden. Während der Norden dicht von Regenwäldern bewachsen ist, findet man im Großteil Australiens in erster Linie Grasland.
Bekannt ist Australien auch wegen seinen vielen Natursehenswürdigkeiten.
Am berühmtesten ist da wohl Uluru-Peak. Dieses weithin sichtbare Sandsteinfelsmassiv, ist eines der Wahrzeichen Australiens. Es wurde von der UNESCO in die Liste der Weltnaturerbe aufgenommen.
Ein Anziehungspunkt für Touristen ist zudem auch die im Meer gelegene Felsformation der “Twelve Apostel”. Diese allerdings nur aus acht Felstürmen bestehende Formation befindet sich im Südosten Australiens.
Die zahlreichen Strände, vor allem im Süden und Osten des Landes, ist bei Badetouristen und Wassersportlern sehr beliebt.
Die kulturellen Sehenswürdigkeiten sind eng mit der Tatsache verknüpft, dass Australien seit langem Ziel von Einwanderern aus vielen Ländern wahr.
Viele Australier stammen von Briten, Iren, Deutschen, Griechen oder Vietnamesen ab. Dieses multikulturelle Gemisch macht sich vor allem in Städten wie Sydney, Adelaide oder Melbourne bemerkbar. Des Weiteren gibt es Minderheiten der Eingeborenen Aborigines.
Die bekanntesten kulturellen Sehenswürdigkeiten befinden sich mehrheitlich in Sydney. So unter anderem das berühmte Opernhaus, der botanische Garten, Fort Denison oder die Harbour Bridge.