Mrz
06
Kategorie: Deutschland

BerlinDie Hauptstadt Berlin ist ein Stadt, die rund um die Uhr immer was zu bieten hat. Gute Unterkünfte gibt es von der Accor-Kette, die unweit vom Potsdamer Platz ein Etap- und ein Suite-Hotel betreibt. Die Zimmer sind preiswert, im Etap kostet das Frühstück nur 6 Euro extra. Man kann als Berlin-Besucher aber auch außerhalb des Hotels frühstücken, denn viele Cafés und Bäckereien bieten ab morgens Frühstück an. Der Start in den Tag kann sportlich begonnen werden, denn gleich am Potsdamer Platz liegt der Tiergarten mit schier unendlichen Laufwegen für Jogger. Morgens, wenn Berlin erst erwacht, ist es am ruhigsten und am schönsten hier.

Nach der Dusche im Hotel geht es auf Entdeckungstour. Gleich am Potsdamer Platz kann ein Blick von oben auf die Stadt erhascht werden. Hier gibt es im Kollhoff-Tower zwei Panorama-Etagen. Die Adresse: Potsdamer Platz 1. Geöffnet ist täglich bis 20 Uhr, der Eintritt kostet 3,50 Euro. Auf dem Berlin-Reiseplan stehen als nächstes die Sehenswürdigkeiten am Pariser Platz. Hier gibt es das Brandenburger Tor, das Hotel Adlon und die neue amerikanische Botschaft. Auf dem Weg vom Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor kommen Berlin-Reisende auch am Holocaust-Mahnmal von Peter Eisenman vorbei. Gedacht wird hier den jüdischen Opfer aus der Zeit des Nationalsozialismus. Ein Innehalten ist zwischen den mehr als 2000 Stelen möglich, weitere Daten und Fakten gibt es im unterirdischen Informationszentrum direkt am Stelenfeld.

Nach dem Fototermin vor dem Brandenburger Tor, bietet sich ein Besuch des Reichstages an. Abends sind die Besucherschlangen kürzer. Besichtigt werden kann die gläserne Kuppel, die auch für Rollstuhlfahrer zugänglich ist. Bis 22 Uhr ist täglich Einlass, Besucher können dann bis Mitternacht oben bleiben. Übrigens: Auch wenn die Kuppel wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ist, ist ein Rundgang auf der Dachterrasse möglich. Wieder unten angekommen steht die Frage, in welcher Richtung geht es weiter. Rechts vom Brandenburger Tor aus lockt die Siegessäule, links die Straße unter den Linden. Die Siegessäule, um die noch vor ein paar Jahren die Love Parade tobte und vor der auch schon der 44. US-Präsident Obama im Wahlkampf eine Rede hielt, hat eine Aussichtsplattform. Hoch geht es nur über 280 Treppen, der Panoramablick in alle Richtungen ist jedoch einzigartig.

Auf der Straße unter den Linden geht es Richtung Alex. Auf dem Weg dorthin liegt rechts zum Beispiel die Russische Botschaft und unweit der Kreuzung Friedrichstraße das Berliner Guggenheim Museum. Zugegeben, die Ausstellungen sind sehr modern, dafür kostet montags der Eintritt keine Cent. Weiter in Richtung Alexanderplatz liegt die Brache des abgerissenen Palastes der Republik. Hier befindet sich zurzeit der White Cube, eine temporäre Ausstellungshalle mit moderner Kunst. Gezeigt werden Installationen und Werke internationaler Künstler. Bis 2010 wird die temporäre Kunsthalle auf dem Schlossplatz stehen. Durch den Abbau des Palastgebäudes bieten sich rund um den Schlossplatz neue interessante Sichtachsen, die unbedingt per Foto festgehalten werden sollten, bevor hier das wieder erbaute Stadtschloss stehen soll.

Abends hat Berlin ein großes Unterhaltungsangebot. Drei Opernhäuser und die renommierten Bühnen “Berliner Ensemble” und das „Deutsche Theater“ zeigen Klassiker und Werke in höchster Qualität. Aktuell top läuft im Theater des Westens Bully Herbigs Musical-Version vom “Schuh des Manitu”. Wer den Film mochte, wird das Musical lieben. Ein Geheimtipp ist das Prime-Time-Theater im Wedding. Spielbeginn ist immer um 20:15 Uhr. Gezeigt wird die Soap-Parodie “Gute Wedding, schlechtes Wedding” mit wunderbaren Typen aus dem Wedding. Hingehen, selber sehen und ablachen, doch die Karten sind knapp und immer schnell weg.

Gastronomische Zentren sind die Bars und Kneipen in Friedrichshain und hier vor allem in der Simon-Dach-Straße. Im Sommer hat fast jede Kneipe einen Freisitz. In der City West lohnt ein Abstecher in die Kneipen am Savignyplatz oder in den Seitenstraßen am KaDeWe. Leckere Cocktails bietet auch das “Billy Wilders” im Filmhaus am Sony Center, wobei Berlin-Besucher wieder am Ausgangspunkt, dem Potsdamer Platz angekommen wären.

Foto: merc - Fotolia.com

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