Nordseewellen, langer Sandstrand, viel Sonne, feinsandige Dünen, eine gemütliche aber auch lebhafte Fussgängerzone, kleine Boutiquen, Kaffees, ein subtropisches Schwimmbad und das ganze gerade mal 300 Kilometer vom Ruhrgebiet entfernt - Domburg in den Niederlanden ist ein ideales Reiseziel für jeden. Egal ob alt oder jung, mit Kindern, oder in trauter Zweisamkeit, ob für mehrere Wochen oder nur für einen Kurztrip - das im Niederländischen Zeeland gelegene Domburg machts möglich. Das Seebad liegt auf der Halbinsel Walcheren im Süden der Niederlande. Obwohl der Ort nur ungefähr 2000 Einwohner hat, besitzt er seit 1223 Stadtrechte. Zum Badeort wurde er 1834 ernannt; der Badetourismus hat also eine lange Tradition in Domburg, dessen Wahrzeichen, der Watertoren (Wasserturm) weit über die ganze Halbinsel Walcheren und auch vom Meer aus zu sehen ist.
Domburg lebt heute hauptsächlich vom Tourismus und wird touristisch auch immer weiter ausgebaut. Wie wichtig der Tourismus für Domburg in den Niederlanden ist, zeigt auch die Geschichte des Badeortes, denn schon lange bevor er die Bezeichnung Badeort erhielt, kamen regelmäßig Besucher in das zeeländische Städtchen, um in der klaren Nordseeluft bei einem Strandspaziergang auszuspannen. Waren es am Anfang hauptsächlich die Bewohner der naheliegenden Städte, wurde es bald zu einer Hochburg für deutsche Urlauber, und das ist es auch bis heute geblieben, nur unterbrochen von den beiden Weltkriegen, als der Ort fast vollständig zerstört wurde.
Die meisten Urlauber in Domburg genießen das bunte Treiben am Strand, einen Drink in einem der zahlreichen Strandpavillons oder sie erkunden die Umgebung von Domburg bei einer Radtour auf einer der zahlreichen Fahrradrouten.
Der Strand ist wunderbar feinsandig, die Dünen sind die höchsten der Niederlande; stehen allerdings unter Naturschutz, so dass das Betreten der Dünen nur auf den ausgeschilderten Wegen erlaubt ist. Am Strand von Domburg kommt keine Langeweile auf, denn es werden alle Arten von Wassersport angeboten; die Geräte können gemietet werden, ebenso wie die Strandsegelwagen.
Überhaupt gibt es in Domburg eigentlich nichts, was man in einen Urlaub mitbringen muss, außer natürlich die Menschen, mit denen man den Urlaub verbringen möchte und gute Laune. Es kann alles gemietet werden; die Appartements und Ferienwohnungen können mit allem Komfort ausgestattet gemietet werden, oder man gönnt sich direkt ein Zimmer mit Vollpension in einem der zahlreichen Hotels, am besten natürlich direkt mit Blick über die mal ganz ruhige, bei Westwind aber auch schon mal raue Nordsee.
Eine tolle Sache, besonders für Familien, ist auch der Ferienpark am Ortsrand von Domburg mit vielen kleinen und großen Häusern, die relativ günstig zu mieten sind und dem Highlight in der Parkmitte – dem subtropischen Schwimmbad mit Rutschen, Strandbar und Kinderbecken. Da wird auch mal schlechtes Wetter kein Problem.
Ob Sonnenbaden am Strand, mit den Kindern im Sand buddeln, eine Heilmassage in einer der zahlreichen Wellnesseinrichtungen, eine Radtour über die Fietsenpads (Fahrradwege), einen Ausflug in das nahegelegene Vlissingen, einen Tag im Schwimmparadies, oder einfach gemütlich hinter dem Haus grillen und den Tag mit einem Glas Wein auf der Terrasse ausklingen lassen – Urlaub in Domburg ist einfach Urlaub vom Feinsten.