Sep
04
Kategorie: Italien

Comer See in ItalienIm Nordwesten der Lombardei (Oberitalien), in der Provinz Como, liegt ein wunderschönes Naturparadies, der Comer See. Er ist der drittgrößte See Italiens nach dem Lago Magigore und dem Gardasee mit einer Gesamtfläche von 146 km² und einer maximalen Tiefe von 425 Metern. Der See wird von dem Fluß Adda durchflossen. Mit seiner markanten Form, die an ein umgedrehtes „Y“ erinnert, erreicht der „Lario“, wie ihn die Einheimischen nennen eine Uferline von 170 km und übertrifft darin die beiden größeren Seen. Wegen seiner Schönheit und der aufgrund des milden Klimas reichen Vegetation, eingefasst von hohen Bergen, ist der „Lago di Como“ ein vielgeliebtes, wenn auch nicht überlaufenes Touristenziel.
Auch für seinen Fischreichtum ist der See berühmt.

Ein Muss für Kultur-Reisende
Um den See angesiedelt finden sich zahlreiche Ortschaften, die aufgrund ihrer Baudenkmäler, ihres reichhaltigen Museumsangebotes und ihres historischen Charakters besonders sehenswert sind. So besticht die Ortschaft Gravedonna am nördlichen Seeufer durch ihre Kirchen und den Renaissance Palast. Brienno am Südwestufer ist vor allem sehenswert wegen seiner verschachtelten, vorindustriellen Architektur. Aregno bietet neben dem historischen Ortskern eine Seilbahn auf das Hochrelief mit atemberaubendem Ausblick über das nördliche Vorgebirge bis zum Südufer des Sees.  Ein besonderes Ausflugsziel ist der „Heilige Berg“, Sacro Monte, im Ort Ossuccio. Seit 2003 Weltkulturerbe der Unesco, stammt die die Wallfahrtsstätte aus dem 17. Jahrhundert und umfasst 15 Kapellen. Sie sind den Rosenkranzmysterien gewidmet und an einer gepflasterten Straße angeordnet die, inmitten von Olivenhainen, zum Heiligtum der Madonna del Scorcorso hinaufführt.
Am Südufer liegt Como, die Stadt mit ihrem Dom aus dem 14. Jahrhundert, den Kirchen San Fedele und Sant`Abbondio. Weitere berühmte Sehenswürdigkeiten Comos sind die antike Stadtmauer, der historische Stadtkern, die Seilbahn und die klassizistische Villa Olmo.
Bei all diesen Ausflügen sollte der Urlauber auf die Verhaltensregeln achten. In Italien ist korrekte Kleidung gefordert, Strandbekleidung trägt man am Strand. Beim Besuch von historischen Sehenswürdigkeiten und besonders in Kirchen wird erwartet, dass Schultern und Beine bedeckt sind. Auch in Bars, Geschäften oder in Restaurants ist es angebracht nicht zu viel Haut zu zeigen.

Wer mehr auf sportliche Aktivitäten setzt, dem bietet der Comer See die vielfältigsten Sportangebote. Segeln, Kite- und Windsurfen, Tauchen, Wasserski und Motorboot fahren stehen ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Urlauber. Auch Badefreudige kommen nicht zu kurz, großzügige Liegewiesen und Badebereiche laden zum Schwimmen und verweilen ein.
Daneben gibt es Mountainbiken, Pferdesport, Angeln, Golf und Paragliding. Como selbst verfügt über einen Wasserflugplatz und eine Flugschule. Bergsteiger, Wanderer und Kletterer kommen natürlich in dieser landschaftlich sehr reizvollen Region ebenfalls auf ihre Kosten. In den Bergen gibt es ein großzügiges Tourenangebot für alle Schwierigkeitsgrade.

Auch die Unterbringungsmöglichkeiten am Comer See sind vielfältig. Campingplätze bestechen durch ihre schöne Lage, manche direkt am See, was auch über vereinzelte Ausstattungsmängel hinweg tröstet. Die meisten findet man im Norden, wo mehr Platz ist. Daneben werden Appartements, Villen, Landhäuser mit mehren Ferienwohnungen ebenso angeboten wie Bed & Breakfast, kinderfreundliche Ferienanlagen, Familienhotels und Luxushotels mit Pools und ausgedehntem Wellness-Bereich. Am Comer See ist wirklich jeder willkommen.

Christa Eder - Fotolia.com

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