Rom – die ewige Stadt - liegt in der Mitte des italienischen Stiefels und ist seit 1871 Hauptstadt des Apenninen-Staates. Die Stadt am Tiber, die etwa 2.6 Millionen Einwohner zählt, liegt 37 Meter über dem Meeresspiegel und unweit des Tyrrhenischen Meeres. Fast jeder, der Städtereisen mag, hat die Hauptstadt des Christentums ganz oben auf seiner Liste stehen. Vielleicht eben aus jenem Grunde, die Geschichte des Christentum am und rund um den Petersdom nachzuempfinden oder aber, um die Bauten und Sehenswürdigkeiten aus drei Jahrtausenden Geschichte anzuschauen.
Da bekanntlich alle Wege nach Rom führen, gibt es verschiedene Wege der Anreise. Mit dem Flugzeug zum Beispiel. Die Ankunft erfolgt auf einem der beiden Flughäfen. Der Fiumicino-Airport (Leonardo da Vinici) liegt im Südwesten der Stadt, von diesem bietet sich eine Fahrt mit dem Zug zu Roma Termini, dem Hauptbahnhof und Bus- und Metro-Knotenpunkt (Fahrkarten an Automaten oder am Schalter). Südöstlich des Zentrums und diesem etwas näher befindet sich der Flughafen Ciampino. Von hier bietet es sich an, mit dem Taxi in die Stadt zu fahren, ansonsten mit dem Bus (Fahrkarten am Automat oder beim Busfahrer). Mit dem Zug kommend, ist Endstation im Hauptbahnhof Roma Termini (im Osten Roms), ins Stadtzentrum empfiehlt sich wiederum ein Taxi. Die Anreise mit dem Auto sollte im eigenen Interesse weit vor der Innenstadt abgebrochen und in öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen werden.
Die römische City mit ihren vielen interessanten Gassen, Kirchen, historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten wie Piazza Navona, Pantheon, Piazza di Spagna, Palazzo Altemps Trastevere, Fontana die Trevi, sowie Santa Maria Maggiore kann zu Fuß ergründet werden. Ein bedeutendes Bauwerk neben dem Petersdom ist das Kolosseum, welches gleichzeitig das größte antike Bauwerk der Stadt ist und dem unbedingt ein Besuch abgestattet werden sollte. Sehenswert sind außerdem die Bischofskirche von Rom San Giovanni in Laterano, das Capitolino und das Forum Romanum. Diese beiden befinden sich auf zwei der berühmten sieben Hügel, auf welchen Rom erbaut wurde.
Die Stadt wurde der Sage nach im Jahre 753 vor Christus von Romulus gegründet, der mit seinem Zwillingsbruder Remus ausgesetzt und von einer Wölfin gesäugt worden sein soll (Wahrzeichen). Rom entwickelte sich rasch, zählte bereits im 1. Jahrhundert vor Chr. eine Millionen Menschen, in der Spätantike lebten hier die meisten Menschen, doch dann folgten Plünderungen und Kriege, durch welche die Einwohnerzahl erheblich sank. Dass Rom jedoch nie untergehen wird, davon waren die Bewohner bereits im 1. Jahrhundert nach Chr. überzeugt und so wurde die Stadt zu einer ewigen.