Bereits als Kind und als Teenager bin ich mit meinen Eltern sehr oft in den Urlaub nach Rumänien gefahren, weil es erstens damals noch sehr sehr preiswert war und aber auch sehr schön. Wir waren im Sommer und auch im Winter in den Karpaten und haben unsere Zeit mit den mehr als sympathischen Rumänen sehr genossen und haben viel gesehen und erlebt. Als ich selber erwachsen war bin ich selber nach Rumänien gefahren, aber dann ans Schwarze Meer, wo ich mich hemmungslosen Bade- und Sonnenfreunden hingegeben habe. Im vergangenen Jahr dann habe ich meine Familie überredet mit dem Auto Richtung Rumänien zu fahren um auf diese umkomplizierte Art und Weise möglichst viel und diesmal auch etwas anderes im dreiwöchigen Aufenthalt zu sehen. Unser Anfangsziel waren aber die beliebten Karpaten. Wie schon vor vielen Jahren (für mich - für den Rest der Familie war es Neuland) ging es nach Kronstadt/Brasov, welches in Siebenbürgen liegt. Von dort ging es dann über den Berg in die Schulerau - Poiana Brasov -, wo wir einige Tage in einem wunderschönen Hotel verbrachten. Hier konnte man wunderbar spazieren gehen und auch wandern. Mit der Seilbahn fuhren wir auf den Posta Varul und hatten von dort einen wunderbaren Rundumblick. Die Landschaft ist einfach phantastisch. Unberührte Natur, Berge, nette Restaurants, viele Unterhaltungsmöglichkeiten - was will man mehr…..Auch die Stadt Brasov ist ein Besuch wert. Schön sind die alten Häuser anzusehen und auch die Schwarze Kirche ist ein richtigtes Highlight. Ein Ausflug zum Schloß Bran rundete die Sache ab. Hier wurde vor vielen Jahren mit Roman Polanski “Tanz der Vampire” gedreht und man meint fast über Dracula dort zu stolpern. Aber diese schöne Zeit mußte nach einer Woche beendet werden, denn wir hatten noch einiges mehr vor. Von Brasov aus führen wir nach Sibiu/Hermannstadt. Hier wurde überhaupt nicht gefremdelt, denn Sibiu ist so zu sagen zweisprachig mit rumänisch und deutscher Beschilderung usw.. Hier schwelgten wir in Geschichte und genoßen die hübsche Altstadt mit dem Rathaus, der wunderschönen orthodoxen Kathedrale, dem Lutsch-Haus, dem blauen Stadthaus , die Lügenbrücke, der Ratturmusw., die vielen schönen Museen wie zum Beispiel das Brukenthal Museum im Brukenthal Palais, das Apothekermuseum, das Emil-Sigerus-Museum usw.. Nach wiederum einer Woche ging es weiter nach Targu Mures, wo wir Freunde besuchten. Auch hier besticht natürlich die wunderschöne Landschaft, aber auch der Ort selber bietet viele Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die orthodoxe Kathedrale und auch die katholische Kirche, der Kulturpalast uvm.. Zum guten Schluss ging es zum Entspannen nach Mamaia ans Schwarze Meer. Dieser reine Urlaubsort liegt in der Nähe der Hafenstadt Constanta und hier überwieg das Wohlfühlen mit wunderschönem weißem Strand, warmes Wasser zum Baden, leckere Fischgerichte und wie überall in Rumänien total nette Menschen. Leider waren die drei Wochen viel zu kurz, aber wir kommen bestimmt wieder.