Die kanarischen Inseln liegen vor der Westküste Afrikas, gehören geographisch gesehen auch zu Afrika, politisch aber zu Spanien. Dementsprechend ist Spanisch auch die Amtsprache der Inselgruppe, die aus den Hauptinseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, La Gomera, La Palma und El Hierro besteht. Auch der höchste Berg Spaniens liegt auf den Kanaren. Es ist der 3.718 Meter hohe Pico del Teide auf Teneriffa. Diese Insel ist gleichzeitig auch die größte der kanarischen Inseln, ist vulkanischen Ursprungs und verfügt über viele Sehenswürdigkeiten, die teilweise sogar zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Teneriffa ist heute eine typische Urlaubsinsel, insbesondere die Nordküste um Porto de la Cruz und der Süden bei Los Cristianos sind wahre Touristikhochburgen. Dementsprechend ist die Touristik auch der wichtigste Wirtschaftszweig auf Teneriffa, der auch immer weiter erschlossen und ausgebaut wird.
Dies ist aber nicht nur auf Teneriffa der Fall, die gesamten Kanaren leben hauptsächlich vom Tourismus. Durch das mediterran-subtropische Klima, das das ganze Jahr über angenehme Temperaturen ermöglicht, eignen sich die Kanaren auch sehr gut als Daueraufenthaltsort in den Wintermonaten. Es gibt auch viele Angebote, um dem kalten Wintern in Mittel- und Nordeuropa zu entfliehen und die Wintermonate auf den Inseln zu verbringen. Aber auch in den Sommermonaten ist ein Urlaub auf den Kanarischen Inseln sehr erholsam, weil die Temperaturen nicht zu hoch sind und die Passatwinde die heißen Saharawinde meist fernhalten. Auch das Wasser hat eine relativ hohe Durchschnittstemperatur, so dass ein Bad im Meer immer möglich ist.
Außer vielen Sehenswürdigkeiten und einer sehr verbreiteten touristischen Erschlossenheit bieten die Kanarischen Inseln außerdem noch eine außergewöhnliche Flora und Fauna; es gibt hier Pflanzenarten, die es wirklich nur auf diesen Inseln gibt, die sogenannten endemischen Pflanzen. Sehr typisch für die Region sind auch die ausgedehnten Lorbeerwälder und die Bananenplantagen.
Die Tierwelt der Kanarischen Inseln wird neben der artreichen Meeresfauna hauptsächlich von Reptilien und Vögeln bestimmt; einer der Vögel gilt auch als Symbol der Inseln: Der Kanarienvogel.
Die wunderbare Flora und Fauna der Inseln ist in verschiedenen Nationalparks, die einen Besuch wert sind, geschützt: Der Teide-Nationalpark rund um den gleichnamigen Berg, der der dritthöchste Inselvulkan der Erde ist und auf dessen Gipfel trotz der milden Temperaturen im Winter Schnee liegt, wurde mitsamt seiner ihn umgebenden Caldera in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen.
Auf Lanzarote, das zu drei Vierteln mit Lava bedeckt ist, kann man die gewaltige Natur der Insel im Timanfaya-Nationalpark, der auch als Montanas del Fuergo (Feuerberge) bezeichent wird, auf einer Busfahrt durch den Park entdecken.
Dies sind nur zwei von insgesamt 13 Nationalparks auf den Kanarischen Inseln, die alle ihre charakteristischen Merkmale haben. Eines aber haben sie alle gemeinsam: Sie sind vulkanischen Ursprungs. Welche der Inseln man als Urlauber besucht, hängt davon ab, welche Art Urlaub man machen möchte; alle Inseln bieten dem Touristen die typischen Urlaubsaktivitäten, wie sämtliche Wassersportarten, aber auch Klettern etc. an. Die Inseln Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura sind auch bei Pauschalurlaubern sehr beliebt, All-Inclusive-Anlagen schießen wie Pilze aus dem Boden, wer eher den ursprünglichen, traditionellen, ruhigen Urlaub sucht, sollte lieber auf eine der nicht so bekannten Inseln wie La Gomera oder La Palma ausweichen. Tolle Quartiere vom 4-Sterne-Hotel bis zum Appartement findet man auch hier zu Genüge, Anschlussflüge von Teneriffa sind auch recht günstig buchbar.