Für unseren Urlaub haben wir einen Ort gesucht, an dem man seinen Urlaub gleichermaßen aktiv und auch mit entspanntem Nichtstun verbringen kann. Unsere Wahl ist auf die Insel Fuerteventura gefallen. Die mit 1660m² zweitgrößte Kanareninsel ist mit ca. 77.000 Einwohnern recht dünn besiedelt.
Fuerteventura kann man optimal mit einem Mietwagen erkunden. Es gibt auf der Insel diverse Verleihstationen. Allerdings kann man sich auch bereits im Vorfeld von zu Hause aus wunderbar nach einem passenden Auto erkundigen und auf diese Art besser das Preis-Leistungsverhältnis vergleichen.
Fuerteventura bietet für Sonnenhungrige, Strandliebhaber und Wassersportler alles, was einen perfekten Urlaub auszeichnet. Das Klima ist ganzjährig angenehm mild und man hält es auf Fuerteventura auch im Hochsommer gut aus. Lediglich auf einen ausreichenden Sonnenschutz sollte man achten, besonders bei Kindern. Die Luft ist durch den Passatwind angenehm mild und die Sonnenstrahlung wird daher leicht unterschätzt.
Aktivurlauber können den vielfältigsten Wassersportarten nachgehen und das Angenehme ist, dass man das Equipment nicht unbedingt von zu Hause aus mitnehmen muss. Vor Ort gibt es immer die Möglichkeit, sich das passende Equipment auszuleihen. Auch an Jeep-Safaris, Kamel- oder Mountainbike-Touren kann man hier teilnehmen. Und wer Erholung sucht, der wird in den grandiosen Dünenlandschaften oder an den kilometerlangen Stränden immer ein Plätzchen finden.
Auf der Insel haben sich hauptsächlich drei Urlaubszentren herauskristallisiert. Im Süden der Insel hat sich ein Ferienzentrum um das ehemalige Fischerdorf Morro Jable entwickelt. Der kleine Ort ist quirlig und überwiegend in der Hand von Spaniern und deutschen Touristen. Unzählige Restaurants, Bars und Souvenirshops ziehen die Kauf- und Schaulustigen in Scharen an. Das Auto sollte man besser außerhalb des Ortes stehen lassen. Morro Jable ist geprägt von Einbahnstraßen und engen Gassen, in denen man – besonders in den Abendstunden – besser zu Fuß aufgehoben ist. Im Süden beginnen auch die berühmten, endlos scheinenden Sandstrände. Schneeweiß erstrecken sie sich über eine Länge von ca. 26 km und bieten Erholungssuchenden immer ein ruhiges Plätzchen.
Im Norden der Insel konzentriert sich der Tourismus auf Corralejo. Hier trifft man besonders auf Engländer und Spanier. Einst war Corralejo ein kleines Fischerdorf. Mittlerweile hat sich das Städtchen zu einem lebhaften Ort mit diversen Unterhaltungs- und Freizeitmöglichkeiten entwickelt. Das absolute Highlight hier ist die Dünenlandschaft, in der man sich fast wie in der Sahara fühlt. Wenn man in Corralejo Station macht, dann kann man gut einen Tagesausflug nach Lanzarote einplanen. Die Fähre zwischen Corralejo und Lanzarote verkehrt mehrmals täglich.
Ist man das erste Mal auf Lanzarote bietet es sich an, an einem geführten Ausflug teilzunehmen oder bei der Überfahrt wenigstens einen Mietwagen mitzunehmen. Playa Blanca, der Hafen von Lanzarote, ist zwar ein reizvolles Hafenstädtchen, aber es wäre schade, die anderen interessanten Punkte der Insel nicht sehen zu können. Es gibt einige Sehenswürdigkeiten auf dieser Insel, denen man unbedingt einen Besuch abstatten sollte. Ein unvergessliches Bild sind die Feuerberge im „Parque Nacional de Timanfaya“. Die Feuerberge kann man wunderbar mit einem Bus durchqueren, in dem während der Fahrt die passende Musik gespielt wird und auch die Geschichte der Feuerberge erklärt wird.
Ein weiteres „Muss“ sind die Jameos del Agua. Ein faszinierendes Höhlensystem mit einem unterirdischen Konzertsaal. Über steinerne Treppen steigt man in eine Grotte hinab, in der es auch ein Restaurant gibt. Das Ganze wird musikalisch untermalt und der Besuch in dieser Grotte hat fast etwas „Unwirkliches“. Auch die Lagune „El Golfo“ sollte man sich ansehen. Es handelt sich hierbei um einen Vulkankrater, in dem sich eine Lagune gebildet hat, deren Wasser geheimnisvoll grün leuchtet. Nach der ergiebigen Besichtigungstour bietet sich ein Zwischenstopp in einem der berühmten Fischrestaurants an.