Spanien ist das zweitbeliebteste Urlaubsland in Europa, besonders die Region Katalonien ist sehr beliebt. Ihr folgen die Balearen, die in jedem Jahr mehr Besucher anziehen. Dabei geht der Trend aber von dem reinen Strandurlaub weg hin zum Individualurlaub, der auch einmal im Inneren des Landes absolviert werden kann.
Die klimatischen Bedingungen in Spanien variieren je nach Region, in der man sich gerade befindet und reichen vom Atlantischen Klima bis hin zum Hochgebirgsklima. Die beliebten Urlaubsregionen in Küstennähe verfügen über das Mittelmeerklima, das heißt, die Sommer sind heiß und trocken, die Winter kühl und feucht. Das Klima ist auch wichtig für die Urlauber, die mit Hund nach Spanien reisen möchten. Im Hochsommer in einer trockenen Region den Urlaub zu verbringen kann für den Hund recht schnell zur Strapaze werden. Hier sind die kühleren Monate des Jahres eher zu empfehlen. An der Mittelmeerküste dürfen die Hunde nicht an den Strand, das ist wichtig zu wissen für die Urlauber, die planen, in der Region ihre Ferien zu verbringen. Eine gute Alternative bietet hier die Atlantikküste oder es wird von vornherein gesagt, dass eine kühlere Jahreszeit für die Reise bevorzugt wird.
Bei einem Urlaub mit Hund in Spanien kann besonders gut die abwechslungsreiche Landschaft erkundet werden. In Spanien wechseln sich nämlich feine Sandstrände und herrliche Hügellandschaften ab, es gibt große Gebirge und weite Hochebenen. Auch wenn die gesamte Landschaft in einem Urlaub natürlich nicht erlaufen werden kann, so können doch Ausflüge mit dem Hund in die herrliche Umgebung geplant werden. In vielen Regionen Spaniens wurden die Rad- und Wanderwege gut ausgebaut und laden ein, darauf die Flora und Fauna des Landes zu erkunden.
Die Anreise nach Spanien kann auf verschiedenen Wegen erfolgen, sie kann mit dem Flugzeug, mit der Bahn, mit dem Bus oder mit dem Auto getätigt werden. Immer ist es vorher wichtig sich darüber zu informieren, welche Bestimmungen für das Mitführen von Hunden gelten. In Flugzeugen einer spanischen Airline zum Beispiel dürfen Hunde bis zu sechs Kilogramm Körpergewicht in einem geeigneten Transportbehältnis in der Kabine mitreisen, ansonsten müssen sie in den Frachtraum. Für alle Anreisemöglichkeiten gilt, dass ausreichend Wasser bereitzuhalten ist. Wichtig für die Einreise ist zudem, dass in Spanien der Chip vorgeschrieben ist, über den ein Hund identifiziert werden kann. Außerdem ist die Tollwutimpfung, die nicht älter als ein Jahr sein darf, verpflichtend.
Wer sich für einen Urlaub in Spanien mit Hund entscheidet, der sollte sich auch rechtzeitig um die Unterkunft kümmern. In vielen Regionen ist das Campen zulässig, hier sollte allerdings nachgefragt werden, ob auf dem betreffenden Platz Tiere überhaupt erlaubt sind. Auch in vielen Ferienwohnungen und Ferienhäusern ist es möglich, einen Hund mitzubringen, einige Vermieter wünschen jedoch, dass keine großen Hunde oder Hunde, die den so genannten Kampfhundrassen angehören, mitgebracht werden.