Prag ist schon längst aus seinem Dornrösschenschlaf erwacht und hat das sozialistische Erbe abgeschüttelt. Was bleibt, sind monumentale Bauwerke, die dem Besucher schnell klarmachen, woher der der Begriff “Goldene Stadt” stammt. Die historische Altstadt der Hauptstadt ist das größte Denkmalschutzgebiet in der Tschechischen Republik mit einer atemberaubenden Zahl an Kulturdenkmälern. 1992 hat die UNESCO den historischen Stadtkern auf die Liste der weltweit zu schützenden Baudenkmäler gesetzt. Ein absolutes „Must“ für den Besucher von Prag ist ein Besuch der insgesamt 520 Meter lange Karlsbrücke. Die steinerne gotische Brücke zählt ohne Übertreibung zu den bedeutendsten Baudenkmälern weltweit. Als Promenade, Künstler- und Musikertreff und Touristenziel bietet sie nach wie vor zu jeder Tages und Nachtzeit einzigartige Impressionen. Die Prager Burg ist ebenso wie die Karlsbrücke ein einzigartiges Monument aus der goldenen Vergangenheit der Stadt und gleichzeitig ein weiteres Symbol für den Brückenschlag in die Moderne. Die Burg kann nicht nur auf eine weit über 1.000-Jährige Vergangenheit zurück blicken, sondern ist auch heute Schauplatz bedeutender politischer und kultureller Ereignisse. Der Wenzelsplatz im Herzen von Prag ist weit über die Grenzen Tschechiens ein Begriff, schließlich war er schon immer der wichtigste politische Versammlungsort, Massendemonstrationen und Kundgebungen stellten dort entscheidend die Weichen der Republik. Heute finden die Besucher dort alle Facetten des exquisiten Lebens, von Modehäusern und Bars bis hin zu diversen Luxushotels. An der oberen Stirnseite des Wenzelsplatzes in Prag erhebt sich das monumentale Neurenaissance-Gebäude des Nationalmuseums. Die Geschichte des weltberühmten St.-Veits-Doms in Prag reicht bis in das 10. Jahrhundert zurück. Der Grundstein für die heutige gotische Kirche nach dem Vorbild französischer Kathedralen wurde jedoch im Jahre 1344 gelegt. Nach der Legende wurde sie über der Reliquie des Heiligen Veit (seinem Arm), den der Deutsche König Heinrich I. dem böhmischen König Wenzel geschenkt hatte, erbaut. Ein Besuch des St. Veitsdoms ist für jeden Prag- Besucher Pflicht, man sollte aber wegen dem starken Andrang mit nicht unerheblichen Wartezeiten rechnen. Um bei einem Prag-Besuch nicht nur dem Geist Nahrung zu geben sondern auch Seele und Körper etwas gutes zu tun, bietet sich ein Wellness-Hotel als Unterkunft an. Schließlich soll der Prag-Besuch mit allen Sinnen genossen werden.