Die Dominikanische Republik nimmt den östlichen Teil der Insel Hispaniola ein, die zu den großen Antillen gehört und in der Karibik liegt. Seit dem Jahr 1844 ist das Land unabhängig von dem benachbarten Haiti- mit dem es eine Grenze teilt- und als eigenständiger Staat anerkannt.
Im Norden wird die dominikanische Republik vom Altantischen Ozean und im Osten und Süden von der Karibik begrenzt. Auf die Landesfläche von 48.730 qkm verteilen sich vier Gebirge, deren Höchstes, die „Cordillera Central“, Berge mit Höhen über 3.000 m aufweist. Im Norden und Osten steigen die Erhebungen bis auf 1.300m an, während das Grenzgebirge „Cordillera Baoruco“, Höhen bis 2.400 m erreicht. Die Insel ist in großen Teilen dicht mit tropischem Regenwald bedeckt, der sich besonders im hügelreichen Ostteil der Republik ausbreitet.
Das Klima ist tropisch, mit Regen- und Trockenzeiten und ganzjährig milden Temperaturen. Während des Monsuns können Wirbelstürme auftreten. Das Wasser rings um die Insel ist mit Temperaturen von ca 25°Celsius das ganze Jahr über zum Baden geeignet.
In der Dominikanischen Republik leben rund 9.18 Millionen Menschen in insgesamt 31 Provinzen und dem Hauptstadtbezirk. Die Hauptstadt Santo Domingo de Guzman ist die größte und wichtigste Stadt des Landes. In ihrem Großraum leben knapp 3 Millionen Einwohner. Der Hafen La Haina ist neben Puerto Plata einer der zwei Seehäfen des Landes, in denen auch regelmäßig Kreuzfahrtschiffe anlegen. Der internationale Flughafen der Hauptstadt wird auch direkt von Deutschland aus angeflogen. Santo Domingo wurde bereits im Jahr 1496 gegründet, vier Jahre, nach der Entdeckung Hispaniolas durch Christoph Kolumbus. Die sehenswerte historische Altstadt “Ciudad Colonial“ steht seit 1990 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.
Die zweitgrößte Stadt, Santiago de los Caballeros, liegt im nördlichen Teil, im Landesinneren und hat 556.000 Einwohner. Sie gilt als das Zentrum der Tabakindustrie.
Die Ortschaften des Inselstaates sind durch ein gut ausgebautes Straßennetz miteinander verbunden. Da es keinen Schienenverkehr in der Dominikanischen Republik gibt, fahren klimatisierte Überlandbusse in alle Städte. Eine größere Anzahl von kleineren und internationalen Flughafen ermöglicht es den Besuchern der Insel, ohne Umwege an ihren Bestimmungsort zu gelangen.
Schon vor Jahren hat die Regierung des Landes Maßnahmen zum Schutz der einzigartigen und artenreichen Natur getroffen und Schutzzonen errichtet. Es wurden bereits mehr als 30% der Landesfläche 12 Nationalparks eröffnet.
Neben dem Export von Zucker, Avocados, Bananen oder Kakao wird die Wirtschaft des Landes stark von den einnahmen aus dem Tourismus gestützt.
Die dominikanische Republik ist eines der beliebtesten Ziele für mehr als 3 Millionen Pauschaltouristen pro Jahr. An der Südostküste, an der sich die schönsten, viele Kilometer langen Sandstrände mit einem vorgelagerten Korallenriff befinden, liegt die Ferienregion Punta Cana, in der Resorts mehr als 25.000 Betten bereitstellen. Ein anderes beliebtes Tourismuszentrum ist Puerto Plata im Norden. Dort befinden sich die Playa Dorada und die Costa Dorada mit insgesamt 10.000 Hotelbetten.

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