Jul
24
Kategorie: Jamaika

Jamaika ist eine ehemalige britische Kolonie in der Karibik, heute ist der Inselstaat selbstständig, gehört aber noch zum britischen Commonwealth of Nations. Auf der Insel leben insgesamt knapp drei Millionen Menschen. Jamaika besteht aus einer Hauptinsel und mehreren kleinen Inseln und Inselgruppen, wie zum Beispiel den Pedro Cays. Die Inseln gehören zu den Großen Antillen und liegen knapp 150 Kilometer von Kuba und 160 Kilometer westlich von Hispaniola im karibischen Meer. Die offizielle Sprache auf Jamaika ist Englisch, es werden aber auch kreolische Sprachen gesprochen die sich zum Teil mit dem Englischen zu lokalen Dialekten vermischt haben. Die Hauptstadt Kingston liegt im Südwesten der 240 Kilometer langen Hauptinsel. Sie besitzt die größte Universität in der Region. In der Stadt gibt es des weiteren ein großes Museum des bekannten jamaikanischen Musikers Bob Marley. Mit knapp 600.000 Einwohnern ist Kingston auch die größte Stadt der Insel. Wie alle größeren Siedlungen liegt es an der Küste, während das Landesinnere nur dünn besiedelt ist. Im Osten von Jamaica liegen die Blue Mountains, eine etwa 100 Kilometer lange Bergkette. Hier befindet sich auch der höchste Punkt der Landes, der 2260 Meter hohe Blue Mountain Peak. Im Landesinneren Jamaicas liegt eine ausgedehnte Hochebene auf einer Höhe von rund 900 Metern. Diese ist von zahlreichen Tälern und Flüssen durchzogen. In Küstennähe ist das Land eher flach, mit Ausnahme des bekannten Lovers’ Leap, einer 550 Meter steil abfallenden Klippe in St. Elizabeth.
Früher war Jamaica komplett von Regenwäldern bedeckt, heute wird viel Landwirtschaft betrieben und nur im Nordwesten der Insel und in den unwegsamen Gebirgsgegenden sind noch unberührte Naturräume erhalten. In der Pedro Bank mit ihren zahlreichen kleinen Inseln gibt es das letzte unberührte Korallenriff der Insel und auf den Inseln leben viele seltene, zum Teil einzigartige Tierarten. Die jamaikanische Regierung hat mit einem intensiven Schutzprogramm begonnen um die seltenen Arten und die letzten unberührten Gebiete der Insel zu schützen.
Besonders am westlichen Ende Jamaicas und im Nordwesten gibt es Sandstrände. Der bekannteste Touristenort auf Jamaica ist Montego Bay im Nordwesten der Hauptinsel. Hier gibt es zahlreiche Hotels und Ferienclubs, in der Bucht liegen mehrere Urlaubsorte mit langen Sandstränden. Es besteht die Möglichkeit vielen verschiedenen Wassersportarten nachzugehen, auch ein Golfplatz und ein Yachthafen sind vorhanden.
Der Ort Negril im Westen der Insel ist vor allem für seinen 11 Kilometer langen Sandstrand bekannt und war lange ein beliebtes Ziel für Hippies und Aussteiger. Hier befindet sich Ricks Cafe, dort springen Abends Klippenspringer von einer Steilklippe ins Meer. In dem Ort gibt es viele Hotels und Bars, sowohl Jamaikaner als auch Amerikaner verbringen hier in großer Zahl ihren Urlaub.
Das Klima auf Jamaica ist das ganze Jahr über gleichbleibend warm, die Temperaturen liegen konstant zwischen 25 und 30 Grad Celsius, nur in den Bergen kann es kühler werden.

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