Am 12 März 1968 erlangt der kleine Inselstaat Mauritius seine Unabhängigkeit. Auf den Tag genau, wird 24 Jahre später, nach Einführung einer neuen Verfassung, die Republik ausgerufen. Eine fast 500 Jahre währende Kolonialzeit unter verschiedenen Herrscherhäusern, neigt sich dem Ende. Für rund 1,2 Millionen Insulaner beginnt eine Zeit politischer Selbständigkeit. Mit freien Wahlen und garantierten Menschenrechte innerhalb des Staates, wird der Grundstein einer festen, repräsentativen Demokratie gelegt. Seither hält sich die Regierung an diese politische Strategie. Jahrhundertelang sah es anders aus.
Der Portugiese Pedro Mascarenhas war der erste Europäer, der im Jahre 1505 – nach anderen Quellen 1507 oder 1510 – …