Die Dingle Halbinsel im Südwesten Irlands ist nach dem Ring of Kerry eine der bekanntesten Landschaften Irlands. Die gebirgige, grüne Halbinsel ist umgeben vom wilden Atlantik und hat ihren ganz besonderen Reiz. Hier kann man die herrliche Landschaft genießen, dem Meeresbrausen zuschauen oder aber Sportarten wie Reiten, Fahrrad fahren, Golf, Segeln, Surfen oder Angeln betreiben. Das Wasser ist hier ausgesprochen fischreich.
Dingle ist auch deshalb so beliebt, weil sich hier auf kleinem Raum unterschiedlichste Landschaften finden lassen. Sanfte Hügel, flache Wiesen und steile Klippen wechseln sich ab. Kein Wunder, dass Touristen diesen Teil Irlands besonders gerne …
Die menschliche Erstbesiedelung der irischen inseln liegt im Grau der Geschichte. Heute geht man von zwei Wanderungswellen aus: Wohl um 6.000 v. Chr. Gelangten Jäger und Sammler über eine Landbrücke von Schottland nach Irland, 3.000 Jahre später brachten neue Einwanderer den Landbau mit. Um 600 v. Chr. finden sich dann erste Spuren des mystischen Volkes der Kelten in Irland. Es wird allgemein vermutet, daß es sich um eine friedliche Landnahme handelte. Nach und nach vermischten sich Kelten und Ureinwohner bis um 200 v. Chr. die Grüne Insel vollständig von der gälischen Kultur geprägt war. Diese keltische Tradition …